Matthias A. Will

Matthias A. Will

Internationaler Strukturberater. Autor von World Wide Wealth. Gründer von Temmeta.

11+ Jahre Beratung 50+ Jurisdiktionen 1.000+ Gesellschaften errichtet 20+ Jahre US-Gesellschaften 3 Arbeitssprachen
Die Geschichte

In Deutschland geboren. International aus eigener Wahl. Mehr ist in Arbeit.

Weltbürger, wie man gerne sagt. In meinem Fall sagen das sogar die Papiere.

Der Rest dauert etwas länger.

In Deutschland habe ich Informatik studiert und nie abgeschlossen, weil die Dotcom-Jahre zu gut bezahlt haben, um im Hörsaal zu bleiben. Die IT-Arbeit führte in die Callcenter-Branche, die Branche ins Management, und das Management hat mich die zwei Handwerke gelehrt, die ich bis heute jeden Tag nutze: einen Betrieb zu führen und Worte mit Absicht zu wählen.

Irgendwo in diesen deutschen Jahren habe ich auch meine erste Firma in den USA gegründet, eine Delaware Corporation für ein Medienunternehmen. Damals wusste ich es nicht, aber das war der Anfang einer Gewohnheit. Inzwischen arbeite ich seit mehr als zwanzig Jahren mit US-Gesellschaften.

2012 habe ich Deutschland verlassen. Alles, was ich besaß, passte auf die Rückbank und in den Kofferraum eines alten Hyundai, den ich nach Spanien gefahren habe. Es gab nichts auf meinen Namen, das eine Wegzugsbesteuerung hätte auslösen können. Nicht aus Kalkül, sondern aus Timing. Aus Versehen habe ich praktiziert, was ich später predigen würde: erst auswandern, dann erfolgreich werden.

In Spanien habe ich mehrsprachige Betriebe und Marktforschung geleitet. Ein Projekt hat alles verändert: strukturierte Interviews mit Gründern und Unternehmern im High-Net-Worth-Bereich, von den USA bis Singapur und Australien, über ihre Erwartungen, ihre Banken und eine Frage, die ich nie vergessen habe: ob sie auf ihre Berater eigentlich hören. Wie Vermögende Ratschläge ignorieren, wusste ich lange, bevor ich selbst welche gegeben habe. Das prägt meine Arbeit bis heute.

Ab 2015 habe ich nebenher Beratungsmandate übernommen. 2019 habe ich das Callcenter-Kapitel geschlossen und bin ganz eingestiegen: vollständig remote, dauerhaft auf Reisen. Irgendwann fiel mir auf, dass ich nur noch in meine Wohnung zurückkehrte, um die Post zu holen und die Pflanzen zu gießen. Also habe ich die Wohnung aufgegeben und lange in Hotels gelebt. Heute hat die Familie eine Basis, wo ich komme und gehe.

Ein früher Mandant hat mir beigebracht, die Frage „Was machen Sie beruflich?“ nie mit einer Berufsbezeichnung zu beantworten, weil man damit in eine Schublade gesteckt wird. Meine Visitenkarten trugen nie einen Titel. Aber wenn ich es in einen Satz fassen muss: Ich helfe erfolgreichen Menschen, dafür zu sorgen, dass das, was sie haben, ihres bleibt. Ihres gegenüber dem Finanzamt. Gegenüber einem künftigen Ex-Partner. Gegenüber einem Wettbewerber mit Anwälten. Gegenüber Erben, die nicht warten können, und Freunden, die keine mehr sind.

In der Praxis heißt das: Gesellschaften und Strukturen über Jurisdiktionen hinweg. Aufenthalt und Staatsbürgerschaft. Die richtige Jurisdiktion zum Heiraten, und die richtige für die Scheidung. Wo die Kinder aufwachsen. Wo das geistige Eigentum liegt. Wo man, im Scherz, die Goldbarren vergräbt. Und der ganze Papierkram, der dazugehört. Aus eigener Entscheidung bin ich weder Anwalt noch Steuerberater: Zugelassene Berufsträger in jeder Jurisdiktion, die ich betreue, kümmern sich um jedes i-Tüpfelchen, damit ich die Punkte frei verbinden kann.

Viele meiner Mandanten legen Wert auf Diskretion, deshalb findet ein großer Teil der Arbeit weiterhin persönlich statt. Das Telefon lasse ich im Hotel, und wir sprechen am Pool. Seit der Pandemie akzeptieren manche Mandanten die digitale Variante, was weniger Flüge pro Jahr bedeutet. Die Familie weiß das zu schätzen.

Elf Jahre und mehr als fünfzig Jurisdiktionen später hat sich meine Überzeugung nicht geändert: Was man aufbaut, sollte den Ort überleben, an dem man es aufgebaut hat.

Das Buch war ein Anfang, keine Zusammenfassung. Mehr von diesem Denken wandert in die Öffentlichkeit: schriftlich, in allen drei meiner Sprachen und in dem Format, das es am besten trägt. Die Beratungspraxis bleibt bewusst klein. Die Ideen sind der Teil, der skaliert.

Was kommt als Nächstes? Fragen Sie mich am Pool.

Drei Sprachen
Deutsch ist meine Muttersprache. Englisch begleitet mich seit den ersten Schultagen; die Amerikaner versichern mir, dass der Akzent bleibt. Spanisch kam mit den Jahren in Spanien, weshalb ich im spanischen Steuerrecht sattelfest bin und trotzdem das Wort für Tapete suchen kann. Mandanten verzeihen beides.
Was ich tue
Temmeta
Das Beratungshaus. Strategische und strukturelle Vermögensberatung für internationale Familien und etablierte Unternehmer.
Lifestyle Solutions
Steuerresidenz- und Auswanderungsstrategie. Beratung auf Deutsch seit 2019.
usafirma.de
US-LLC-Gründung für Deutschsprachige, ordentlich gemacht.
Das Buch
World Wide Wealth

Ein Rahmenwerk für souveränes Kapital, Vermögensschutz und die Architektur eines belastbaren, grenzüberschreitenden Lebens. Erhältlich als Taschenbuch und für Kindle.

Mehr zum Buch
Pressemappe

Diese Texte und das Foto stehen für Interviews, Podcasts und Artikel frei zur Verfügung. Der Name wird Matthias A. Will geschrieben, mit Initiale. Presseanfragen: press@matthiaswill.com

Einzeiler

Matthias A. Will ist internationaler Strukturberater und Autor von World Wide Wealth. Er hilft Mandanten in mehr als fünfzig Jurisdiktionen, dafür zu sorgen, dass das, was sie haben, ihres bleibt.

Kurzbiografie

Matthias A. Will ist Gründer von Temmeta, einem internationalen Beratungshaus für Vermögensfragen, und Autor von World Wide Wealth. In Deutschland geboren und International aus eigener Wahl, berät er seit mehr als einem Jahrzehnt Gründer, Unternehmer und Familien zu grenzüberschreitender Strukturierung: Gesellschaften, Aufenthalt und Staatsbürgerschaft, Vermögensschutz und die Architektur ortsunabhängiger Leben. Seine Mandanten kommen aus mehr als zwanzig Ländern; seine Arbeit umfasst mehr als fünfzig Jurisdiktionen; seine Unternehmen haben weit über eintausend Gesellschaften errichtet. Aus eigener Entscheidung ist er weder Anwalt noch Steuerberater; zugelassene Berufsträger in jeder Jurisdiktion übernehmen die Formalitäten, was ihm den freien Blick auf das Ganze lässt. Er arbeitet auf Englisch, Deutsch und Spanisch, ist viel unterwegs und lebt nach dem Prinzip, über das er das Buch geschrieben hat: Was man aufbaut, sollte den Ort überleben, an dem man es aufgebaut hat.

Langbiografie

Matthias A. Will berät erfolgreiche Menschen zu einem täuschend einfachen Ziel: dass das, was sie haben, ihres bleibt.

In Deutschland geboren und International aus eigener Wahl, begann Will in der Technologie, mit einem Informatikstudium in Deutschland, das der Dotcom-Boom verkürzte, und baute seine erste Karriere in der Callcenter-Branche auf, von der IT ins Management. Seine erste Firma in den USA, eine Delaware Corporation für ein Medienunternehmen, stammt aus diesen Jahren; er arbeitet inzwischen seit mehr als zwanzig Jahren mit US-Gesellschaften. 2012 verließ er Deutschland Richtung Spanien, mit allem, was er besaß, im Heck eines alten Hyundai: ein Abgang, den er später als das Muster erkannte, zu dem er heute rät: erst auswandern, dann erfolgreich werden.

In Spanien leitete er mehrsprachige Betriebe und Marktforschung, darunter das Projekt, das zum Fundament seiner zweiten Karriere wurde: strukturierte Interviews mit Gründern und Unternehmern im High-Net-Worth-Bereich, geführt von den USA bis Singapur und Australien, über ihre wirtschaftlichen Erwartungen, ihre Bankbeziehungen und die Frage, ob sie auf ihre Berater eigentlich hören. Ab 2015 folgten Beratungsmandate. 2019 ließ er die Callcenter-Welt hinter sich und stieg ganz ein: vollständig remote, dauerhaft auf Reisen.

Heute ist Will Gründer von Temmeta, einem internationalen Beratungshaus für Vermögensfragen, und einer Unternehmensgruppe, die mehr als eintausend Gesellschaften und Strukturen für eine internationale Mandantschaft errichtet hat. Seine Beratung umfasst mehr als fünfzig Jurisdiktionen und Mandanten aus mehr als zwanzig Ländern: Gesellschaftsstrukturen, Aufenthalt und Staatsbürgerschaft, Vermögensschutz und die Fragen dazwischen: wo das geistige Eigentum liegt, wo man heiratet, wo man sich scheiden lässt, wo die Kinder aufwachsen. Aus eigener Entscheidung ist er weder Anwalt noch Steuerberater; zugelassene Berufsträger in jeder Jurisdiktion übernehmen die Formalitäten, was ihm die freie Gestaltung über Grenzen hinweg lässt.

Will ist Autor von World Wide Wealth, einem Rahmenwerk für souveränes Kapital und die Architektur belastbarer, grenzüberschreitender Leben. Er arbeitet auf Englisch, Deutsch und Spanisch. Die Familie hat eine Basis, die er zwischen Mandaten besucht.

Fragen zur Zukunft beantwortet er am Pool.